Was macht der eigentlich?

18.07.2019
Und das tun Sie berechtigt nicht ohne Grund. Während für die meisten Berufe ein Anforderungsprofil niedergeschrieben ist, habe auch ich in der Vorbereitung auf dieses Amt keine Beschreibung des Arbeitsalltags gefunden.

Mein Vorteil war, dass ich schon als ich in der CDU aktiv anfing, zwei Stadträte in meinem Ortsverband hatte, die natürlich in den verschiedensten Gremien über ihre Arbeit berichteten. Weitere Einblicke in die Kommunalpolitik erhielt ich bei meinem Engagement in den verschiedensten Positionen in meiner Partei über 30 Jahre aber auch als Bezirksverordneter in der Vereinigungs-BVV und als Bürgerdeputierter zuerst in Charlottenburg und später in Charlottenburg-Wilmersdorf.
Dann war es mein Freund der leider viel zu früh verstorbene Bezirksstadtrat Carsten Engelmann, von dem ich viel über mein jetziges Ressort erfuhr.

Ich wusste also, worauf ich mich einlasse und konnte mich mit meiner Frau intensiv beraten, ob ich diesen Weg gehen will.

Im folgenden möchte ich Sie an dem teilhaben lassen, was mich in den ersten 100 Tagen bewegt, manchmal überrascht in vielem auch bestätigt hat.

Auch möchte ich von vornherein eines klarstellen. Wenn ich in den nächsten Bereichen von ich spreche, steckt in vielem ein wir - eine Teamleistung.

Ohne einen Leiter des Büros - bald Stabsleiter, ein funktionierendes Vorzimmer, einen Stabsbereich und viele weitere helfende Hände wären viele Leistungen von mir nicht möglich.

Vor allem aber wäre ohne meine Frau - meine Familie, die mich auffängt und mir die Möglichkeit des geschützten Rückzugs in eine andere Welt außerhalb des Stadtrates ermöglicht manche Leistung nicht erreichbar. Eine bis zu 80-Stunden-Woche über Monate hinaus, wäre dann nicht durchhaltbar.

Der Beruf muss dann schon Spaß machen.

Und das tut er auch.

Sollte ich in den folgenden Beiträgen Personen oder Vereine nicht genannt haben, geschah dies ohne Absicht. Sollte eine Person oder ein Verein von mir genannt worden sein, der dies nicht wünscht, so spreche man mich bitte über die bekannten Kontaktdaten an. Eigentlich dürfte dies nicht passieren, da ich den Vorgaben der Datenschutzverordnung genüge getan habe.
Aber - man weiß ja nie.